| Der wirtschaftliche Umgang mit den vielfältigen Risiken der Informationstechnologie (IT) erfordert ein planmässiges und strukturiertes Vorgehen, das als Risikomanagement bezeichnet wird. In dessen Rahmen werden Risiken systematisch identifiziert, aussagekräftig bewertet und ggf. durch geeignete Massnahmen auf ein tolerierbares Mass reduziert.
Wegen der Anpassung des Schweiz. Obligationenrecht, neuen Richtlinien vom Bundesamt für Privatversicherungen, Basel II, Sarbanes Oxley und anderen Gesetzen und -Regulatorien sowie aufgrund von zunehmendem Druck von Geschäftspartnern bezüglich der Einhaltung von Standards und Zertifizierungen (ISO 27001, ITIL, CMM, ...) wird ein systematisches Risikomanagement auch innerhalb der IT immer wichtiger.
Dies erfordert nicht nur die Bewertung der Risiken bestehender IT-Systeme und Anwendungen sondern auch die Verankerung des Risikomanagements in Entwicklungs- und Beschaffungsprozessen. Zudem müssen die Risiken der Informationstechnik mit operativen Risiken aus anderen Bereichen zusammengeführt und auf strategischer Ebene dargestellt und bewertet werden.
Ein bewährter Ansatz für Risikomanagement ist die Verwendung von sogenannten “Risikoszenarien”. Ein “IT-Risikoszenario” ist eine Beschreibung einer Klasse von miteinander verknüpften IT-Risiken zusammen mit den möglichen -Ursachen, Auslösern und Auswirkungen sowie -natürlich einer Bewertung ihrer Wahrscheinlichkeiten und Auswirkungen.
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